Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gottes wunderbare Schöpfung
Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Ökumenischen Singkreises Hünfeld

Am Sonntag, den 17. April beging der Ökumenische Singkreis Hünfeld sein 30-jähriges Chorjubiläum mit einem Konzert und anschließendem Stehempfang mit Ehrungen der Gründungsmitglieder.

30 Jahre lebendige, gelebte Ökumene in Hünfeld , das war für den Ökumenischen Singkreis ein Grund zu feiern und Gott Dank zu sagen für seine Führung und seinen Beistand durch drei Jahrzehnte Chorgeschichte. Wo könnte der Chor das besser tun als in der Kirche mit Musik und Gesang? Wir freuen uns, dass die evangelische Kirchengemeinde uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat und unser Konzert in der altehrwürdigen Stiftskirche stattfinden konnte.



Unermüdlich und mit viel Geduld hatte unsere Dirigentin Katja Möller das Konzert vorbereitet und nicht locker gelassen, bis im Laufe der Proben alles zu einem harmonischen Ganzen zusammengewachsen war. Bei ihr lag die musikalische Gesamtleitung und war da offensichtlich sehr gut aufgehoben. Katja Möller zeigte, dass sie alle Musici, das Hünfelder Kammerorchester sowie den Chor, gut und sicher "im Griff" hatte. Der Ökumenische Singkreis ist froh, bei einer so begabten und engagierten jungen Chorleiterin singen zu können.

Mit dem Musikstück "Ich will den Namen Gottes loben" eröffnete der Chor das Konzert mit Alexander Summa an der Orgel, den "Mann an allen Tasten" (Orgel, Klavier und Cembalo), der sich viel Zeit für die gemeinsamen Proben genommen hat und einfühlsam begleitete.

Pfarrer Jürgen Gossler (ev. Kirchengemeinde) begrüßte die Zuhörer und die Musizierenden und gab seiner Freude über das Jubiläum und das Konzert in der voll besetzten Stiftskirche Ausdruck.

Der Chorsatz "Haec dies" von Caspar Ett, der die Freude über diesen schönen, von Gott gemachten und geschenkten Tag formuliert, folgte und danach erklang das moderne, eindrucksvolle Stück "Erde brich auf, lobsinge dem Herr und erzähl seine Wunder" von William H. Harris.

Mit "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes und seiner Hände Werk zeigt an das Firmament" erklang, gemeinsam mit dem Kammerorchester, der mächtige Chor aus Haydns Oratorium "Die Schöpfung". Dabei schienen Chor und Kammerorchester um die Wette Gottes Lob um die sich gerade im Frühling mit aller Pracht den Menschen darbietet Schöpfung zu verkünden. Auch wir Menschen sind ja ein Teil dieser Schöpfung und sollten unserem Schöpfer immer wieder dankbar für unser Leben sein und lernen, gut und verantwortungsbewusst mit seiner Schöpfung und seinen Geschöpfen umzugehen. Die Soli des Terzetts wurden sicher und kraftvolllebendig von Christine Hieret (Sopran), Rainer Blanquett (Tenor) und Ulrich Heyne (Bass) dargeboten.

Im Chorsatz "Gottes Schöpfung, gute Erde" von Winfried Heurich heißt es im von Text von Eugen Eckert "Gottes Schöpfung gute Erde, Paradies in Brot und Wein. Menschlichkeit, dass Friede werde, das könnte sein, das könnte sein. Es könnte sein, dass wir die Angst abbauen, die zwischen uns als dicke Mauer steht, es könnte sein, dass wir selbst dem vertrauen, dem Argwohn, Neid und Hass entgegenweht. Es könnte sein, dass wir uns nicht mehr binden, in eine Rasse, Klasse oder Zunft, es könnte sein, dass wir zur Liebe finden, die höher steht als menschliche Vernunft". Ein Text mit Zukunftsvisionen, gefühlvoll wurde der Chor von Annette Vogt, Birgit Halsch und Sebastian Klinzig mit den Violinen begleitet. Ein kleines Stück dieser Zukunftsvisionen hat der Chor schon umgesetzt: Es könnte sein, dass wir zur Liebe finden, zur geschwisterlichen Liebe unter den Konfessionen, dass wir Mauern einreißen, Mut haben, Neues zu wagen, im Vertrauen auf Gottes Beistand. Diesen Mut hat eine kleine Gruppe von evangelischen und katholischen Christen damals bewiesen, als sie vor 30 Jahren den Ökumenischen Singkreis ins Leben gerufen hat.

Nach dem Chorsatz von Gunther Martin Götsche nach einer Melodie des Kirchentagsliederkomponisten Fritz Baltruweit und dem Liedtext von Eckart Bücking: "Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn. Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr durchs Leben gehen.", gönnte sich der Chor eine wohlverdiente Pause.

Begleitet von Alexander Summa am Klavier deutete die Gastsängerin aus Darmstadt, Virginia Belmonte, mit ihrem warmen, geschmeidigen Sopran die beiden Stücke "Gott ist mein Hirte" (Nr. 4) und "Hör, oh Vater, wie ich dich bitte" (Nr.6) aus den "10 biblischen Liedern" von Antonin Dvorák gesanglich kompetent und feinfühlig differenziert. Frau Belmonte ist Mitglied des Extrachores am Darmstädter Theater und singt im Figuralchor des Hessischen Rundfunks.

Das Kammerorchester setzte sich stilistisch sicher und gekonnt mit dem "Concerto Grosso op.6, Nr.11" von Arcangelo Corelli mit den Solisten Annette Vogt, Birgit Halsch, Fumiko Dumke (Streicher) und Alexander Summa am Cembalo unter dem Dirigat von Katja Möller in Szene. Die Mitwirkung des Kammerorchesters war übrigens das "Geburtstagsgeschenk" des Orchesters für den Chor, ein Zeichen der langjährigen guten Zusammenarbeit.

War der erste Konzertteil dem geistlichen Liedgut gewidmet, war es der zweite Konzertteil dem weltlichen. Mit dem Kanon: "Es tönen die Lieder", arrangiert von Katja Möller, vereinten sich Publikum, Kammerorchester und Chor zu einem fröhlichen Miteinander.

Der zweite Teil des Konzertes wurde mit "Wir möchten Lieder singen, die von der Freude klingen, Freude, die wir erleben heut" (Klaus Heizmann (Satz), R. Schmidt (Melodie und Text), eröffnet, ebenfalls ein Motto des Jubiläumskonzertes. Denn mit der Freude ist es etwas Besonderes: wenn ich sie mit einem anderen Menschen teilen kann, wird sie immer mehr. Mit der Freude der Musizierenden ließ sich das Publikum gerne anstecken.

Es folgte der Satz von Michael Lochner "Die beste Zeit im Jahr ist mein" mit dem Text von Martin Luther, "Dieser Kuckuck, der mich neckt" (Satz: Gert Witte) und die schwäbische Volksweise "Drunten im Unterland" (Satz: Moritz Vogel), dargeboten voll Sangesfreude und Temperament. Janina Teluk setzte mit der Querflöte gekonnt Akzente, ebenso gelang ihr das in der darauf folgenden "Fröhlichen Wanderkantate" von Paul Höffer nach Gedichten von Joseph von Eichendorff. Mit dem Kammerorchester, unterstützt von Matthias Jakob an den Pauken, deutenden die Sängerinnen und Sänger die höchst unterschiedlichen Teile, je nach Inhalt, gefühlvoll oder spritzig.

Nach lang anhaltendem Applaus und "Standing Ovationes" gab der Chor zusammen mit dem Orchester noch die Zugabe "Dubidu" nach der Gavotte von Friedrich Händel, Satz: Klaus Heizmann und als Abendsegen "Der Herr segne dich". Der biblische Text (Num.6,24-26) ist einer Melodie nach Johann Paul Martini als Satz von Berthold Hummel unterlegt.

Im Anschluss an das Konzert trafen sich Mitwirkende, ehemalige Sängerinnen und Sänger, Vertreter politischer Gremien, von Vereinen und Verbänden und Kirchengemeinden im ev. Gemeindehaus. Die Vorsitzende Erika Hühn konnte die früheren Dirigenten Karl Dippel (Wehrda), Birgit Queissner (Lehrte) und Jutta Drinnenberg (Hünfeld) sowie die erste Chorsprecherin Magdalena Richter (Fulda) begrüßen.

Die Gründungsmitglieder Karl Best, Therese Faber, Ulrich Heyne, Erich und Rosel Janele, Christel Klein, Elfriede Mihm, Eva-Maria Möller, Hartmut Krause, Margarete Krause, Maria Schmitt und Elisabeth Wiesner wurden von Erika Hühn mit Urkunden, Blumen und einen Gutschein für die CD des Jubiläumskonzertes, die von Dieter Weinen aufgenommen wurde, für ihre Treue zum Ökumenischen Singkreis geehrt.

Anerkennende Grußworte, verbunden mit einem Geschenk, richteten Kreisbeigeordnete Dr. Frederike Lang, Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, Pfarrer Alfons Gerhardt (kath. Kirche) und Hartmut Krause (Kammerorchester und VR-Bank NordRhön) an den Chor und die Gäste.
Erika Hühn, Vorsitzende

Aktivitäten des Ökumenischen Singkreises
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