Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief - Nov., Dez. 2017 Januar, Februar 2018
Themen und Inhalte im Überblick
4. von 9 Themen im Gemeindebrief - Nov., Dez. 2017 Januar, Februar 2018
Neu ab 2018: Kooperationsraum Nord
„Volkskirche qualitativ weiterentwickeln“. Unter dieser Überschrift steht der Reformprozess, der von der Synode unserer Landeskirche vor einigen Jahren eingeleitet wurde. Damit reagierte die Synode vor allem auf die stetig sinkenden Mitgliederzahlen unserer Landeskirche.

Mitgliederrückgang und Pfarrstellen- reduzierung
Betrug die Zahl der Mitglieder im Jahr 2000 noch etwa 1 Million Menschen, so lag sie am 31. Juli 2016 nur noch bei 836.500 Personen. Bis zum Jahr 2026 wird ein weiterer Rückgang auf etwa 750.000 Mitglieder erwartet. Entsprechend dieser Mitgliederentwicklung hat die Landessynode beschlossen, auch die Zahl der Gemeindepfarrstellen von 525 im Jahr 2016 auf 400 im Jahr 2028 zu reduzieren. Doch auch mit dieser geringeren Stellenzahl soll gewährleistet werden, dass die wichtigsten pfarramtlichen Aufgaben auch weiterhin flächendeckend wahrgenommen werden können. Damit dies geschehen kann, sollen sowohl die Pfarrerinnen und Pfarrer als auch die Gemeinden stärker als bisher zusammenarbeiten.

Bildung von Kooperationsräumen
Als einen ersten wichtigen Schritt des Reformprozesses hat die Landessynode im November 2016 deshalb ein Gesetz über die verbindliche Bildung von Kooperationsräumen in den Kirchenkreisen beschlossen. Dies ist inzwischen in unserem Kirchenkreis geschehen. Die im Norden des Kirchenkreises Fulda gelegenen Gemeinden bzw. Kirchspiele Burghaun / Rothenkirchen, Hünfeld, Langenschwarz (mit Großenmoor und Schlotzau) und Vorderrhön (Buchenau, Eiterfeld-Rasdorf, Mansbach) haben sich zum „Kooperationsraum Nord“ zusammengeschlossen.

Wahrung der Selbstständigkeit der Gemeinden
Wir wissen, dass Neuerungen, die von Kirchenleitungen beschlossen worden sind, von den Gemeindemitgliedern nicht selten mit Skepsis betrachtet werden. Manchmal haben die Menschen das Gefühl, dass ihnen etwas übergestülpt wird, oder sie befürchten, dass die Entscheidungsmöglichkeiten der Gemeinden eingeschränkt werden sollen. Deshalb ist es wichtig festzustellen, dass durch die Bildung von Kooperationsräumen die Selbstständigkeit der einzelnen Gemeinden nicht angetastet wird. Ein Kooperationsraum ist ein Zusammenschluss von Gemeinden zur Verwirklichung gemeinsamer Projekte, aber kein Verband mit Satzung, Vorstand und gemeinsamem Haushalt.

Vorgaben der Landeskirche
Wie die Zusammenarbeit im jeweiligen Kooperationsraum konkret aussehen soll, muss im kommenden Jahr durch einen Kooperationsvertrag geregelt werden. Diese Vereinbarung ist zeitlich befristet und soll immer wieder überprüft und – wenn es sinnvoll erscheint – verändert werden. Seitens der Landeskirche gibt es für die Kooperationsverträge nur zwei Vorgaben:
Die in einem Kooperationsraum tätigen Pfarrer regeln die gegenseitige Vertretung für Zeiten ihrer Abwesenheit (Urlaubszeiten, Konfirmandenfreizeiten, Fortbildungen etc.).
Die dem Kooperationsraum angehörenden Gemeinden feiern mindestens einen gemeinsamen Gottesdienst pro Jahr.

Diese Vorgaben zu erfüllen, wird uns nicht schwerfallen. Denn wechselseitige Vertretungen der Pfarrer hat es auch in den vergangenen Jahren schon gegeben; und seit 20 Jahren feiern unsere Gemeinden in der Regel am Reformationstag einen gemeinsamen Gottesdienst.

Projekte der Zusammenarbeit
Im Kreis der Pfarrer haben wir bereits beschlossen, im kommenden Jahr über diese Mindestvorgaben hinaus eine Gottesdienstreihe zum Thema „Werte“ durchzuführen. Jeder Pfarrer wird dazu einen Gottesdienst zu einem bestimmten Wert vorbereiten und diesen Gottesdienst dann sowohl in der eigenen Gemeinde als auch in den anderen Gemeinden des Kooperationsraums halten. Außerdem ist im Juni 2018 ein gemeinsamer Konfirmandentag geplant. Wir hoffen, dass durch solche Aktivitäten der Kooperationsraum mit Leben erfüllt wird und die Verbundenheit der beteiligten Gemeinden gestärkt wird.
Pfarrer Jürgen Gossler
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief 06.2017 und 01.2018, Offiz. Webseiten WGT 2018, Privatfotos
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