Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
1. von 10 Themen im Gemeindebrief - Ostern 2004
Liebe Leserinnen und Leser,

die Weihnachtszeit liegt bereits wieder einige Wochen hinter uns. Die Christbäume sind schon lange aus den Wohnungen verschwunden. Der Christbaumschmuck ist sorgfältig in Kartons verstaut und wartet nun etwa elf Monate lang auf seinen nächsten "Einsatz".

Die Krippe
Abgebaut und gut verstaut ist seit Wochen auch die neue Krippe in unserer Kirche. Vielleicht haben Sie die Weihnachtszeit genutzt, um sich die Krippe mit ihren Figuren einmal in Ruhe zu betrachten. Die aus Lindenholz geschnitzte Krippe ist das Werk des Künstlers Dieter Robert Frank aus Milz in Thüringen. Gerade wegen ihres schlichten Stils passt die Krippe nach unserer Auffassung gut in unsere evangelische Kirche.

Allen, die im vergangenen Jahr durch ihr freiwilliges Kirchgeld dazu beigetragen haben, dass wir diese Krippe anschaffen konnten, sagen wir an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank. Ein besonderes Dankeschön gilt unserem Frauenkreis, der durch eine großzügige Spende einen besonderen Beitrag zur Finanzierung der Krippe geleistet hat.

Das Kreuz
Nachdem nun die Krippe, in die Jesus nach seiner Geburt gelegt wurde, für uns nicht mehr sichtbar ist, richten sich unsere Blicke schon bald wieder auf das Kreuz, an dem Jesus gestorben ist. Ein evangelischer Theologe hat einmal gesagt: "Krippe und Kreuz sind aus demselben Holz geschnitzt." Er meinte damit, dass Geburt und Tod Jesu etwas Gemeinsames haben: Sie geschehen beide unter erbärmlichen Bedingungen. In Armut geboren, hat Jesus auch als erwachsener Mensch auf ein Leben in Luxus und Bequemlichkeit verzichtet. Ja er hat sogar Leiden und Tod auf sich genommen, um seiner Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes den letzten Nachdruck zu verleihen.

Die bevorstehende Passionszeit, in der wir des Leidens und Sterbens Jesu gedenken, bietet uns die Chance innezuhalten, unseren gewohnten Alltag zu unterbrechen und uns auf das zu besinnen, was unser Leben auch im Leiden und durch alles Leiden hindurch trägt. Wir wünschen Ihnen, dass diese Zeit der Unterbrechung und der Besinnung für Sie zu einer heilsamen Zeit wird, zu einer Zeit, in der Sie Ihr Leben neu auf Gott hin ausrichten können und Wichtiges und Unwichtiges neu unterscheiden lernen.

Das Licht
Auf die Passionszeit folgt Ostern. Das Licht des Auferstehungsmorgens wirft ein neues Licht auf unser Leben. Im Lichte der Auferstehung Jesu erkennen wir, dass Leiden und Tod nicht das letzte Wort behalten - auch wenn es uns oft so scheinen mag. Wir wünschen Ihnen, dass die Strahlen dieses Lichtes auch Sie berühren mögen, damit Sie etwas von der Hoffnung spendenden Kraft von Ostern in Ihrem Leben spüren können.

In diesem Sinne grüßen Sie herzlich
Ihre Pfarrerin Kirsten Schulte
Ihr Pfarrer Jürgen Gossler
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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