Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
2. von 8 Themen im Gemeindebrief - Weihnachten 2005
Gedanken zum Monatspruch „November 2005“
Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.
1.Thessalonicher 5,23
Liebe Leserinnen und Leser!

Heute darf ich Sie mit einem Monatsspruch grüßen, dessen Worte sich anhören wie gute Wünsche für gute Freunde, von Herzen kommend und zu Herzen gehend. Paulus hat sie geschrieben in seinem 1. Brief an die Thessalonicher: eine junge Christengemeinde, die er wohl während seiner zweiten Missionsreise in der damals schon bedeutenden Stadt Thessalonich (heute: Saloniki) gegründet hat. Auch nach Jahrhunderten spürt man die enge Beziehung des Paulus zu den Christen in Thessalonich – seiner Mustergemeinde mit Vorbildcharakter. Der Apostel ist stolz auf sie, auch wenn er in seinem Brief Ermahnungen nicht für überflüssig hält.

Und wie wünscht sich Paulus seine Thessalonicher? Untadelig sollen sie sein, wenn der Herr kommt, und sie sollen an Geist, Seele und Leib unversehrt und durch und durch geheiligt sein. Paulus möchte eine Gemeinde, in der Glaube und Tun nicht auseinanderklaffen. Die Menschen sollen echt und glaubwürdig sein, nicht „furniert“ wie ein Möbelstück aus geringwertigem Holz, auf das eine dünne Furnierplatte aus Edelholz nur aufgeleimt ist.

Ein altes Sprichwort – vom Zeitgeist längst verdrängt- drückt dies so aus: “Wo der Schein betrügt, kann auch der Spiegel nicht die Wahrheit sagen.“

Untadelig und echt sollen die Thessalonicher, glaubwürdig und echt sollen wir als Christen sein. Gott lässt sich nicht täuschen vom polierten Äußeren, vom ersten Eindruck, vom frommen Gehabe. Er sieht unter die Oberfläche, hinter die Kulisse und merkt, was aufgesetzt und vorgeschoben ist. Es steht im Leben der Christen zuviel auf dem Spiel und die Botschaft Jesu ist zu wertvoll, als dass scheinheiliges und billiges Furnier genügen könnte. Vielmehr sollen wir uns als Christen zu jeder Zeit an Gottes Weisungen halten und in seinem Sohn ein wachsames und verantwortungsbewusstes Leben führen. Der Monatsspruch November will uns dazu ermutigen und uns eine wirkliche Hilfe sein, der wir getrost vertrauen können.

Herr, unser Gott, schenke uns dazu die nötige Einsicht und lass uns nach deinem Willen handeln.
Karl Best
Kirchenältester
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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