Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
2. von 10 Themen im Gemeindebrief - Sommer 2005
Gedanken zum "Monatsspruch Mai 2005"
Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

(Apostelgeschichte 2 Vers 42)

Liebe Leserinnen und Leser! Mitte Mai feiern wir das Pfingstfest. Neben einer Reihe anderer kirchlicher Feiertage ist es das bedeutendste christliche Fest dieses Monats. In Apostelgeschichte 2, welcher der Monatsspruch Mai entnommen ist, und mit dem ich Sie heute grüßen möchte, erfahren wir, was Pfingsten für die Christen bedeutet. Der Monatsspruch Mai bezeichnet die so genannten vier Gnadenmittel, aus denen die erste Christengemeinde für ihr Glaubensleben Kraft schöpfte. Es sind dieselben, die jede sich gesund entwickelnde und aktive Gemeinde auch im 21. Jahrhundert braucht: Vertiefung in das Wort Gottes, treues Zusammenstehen, Feier des heiligen Abendmahls und Gebetsumgang mit Gott.

Die Bibel ist so reich an Gottes Wort, dass sie niemals ausgeschöpft werden kann. Wie die Bienen aus den Blüten Honig saugen, nehmen wir Lebenskräfte für den Alltag aus der Versenkung in die Heilige Schrift. Über deren Inhalt sinnierte Goethe schon vor über 200 Jahren unter anderem mit dem Ausspruch: “Gott gibt die Nüsse, aber er beißt sie nicht auf!“ Will heißen, dass wir uns dieser Mühe schon selbst unterziehen müssen.

Anschluss an die Kirchengemeinde ist notwendig und wichtig. Wo er fehlt, wird der Glaube einseitig, verarmt und stirbt schließlich ab. Ludwig Graf von Zinsendorf sagt mit Recht: “Ich statuiere: Kein Christentum ohne Gemeinschaft.“ Ein gesegneter Austausch von Geben und Nehmen findet allerdings nur da statt, wo wir uns nicht hochmütig und selbstsüchtig abschnüren von den anderen und in eine Nische stellen.

Der schlichte Ausdruck „Brotbrechen“ bezieht sich auf das vom Herrn vor seinem Abschied eingesetzte heilige Abendmahl, in dem er sich mit den Seinen verbindet und „verbündet“ – einen neuen Bund mit ihnen schließt.

Die Urgemeinde feierte das Abendmahl zuerst täglich und später jeden Sonntag. Es war der Höhepunkt des Gottesdienstes. Dass es im Laufe der Zeit mehr und mehr in den Hintergrund getreten ist, ist ein Manko, zumal der Abendmahlgottesdienst in der Gemeinde in besonderer Weise der Stärkung des ganzen Menschen dient: durch das Wort, durch Erfahrung von Gemeinschaft, durch das Sakrament und schließlich durch das Gebet. Es liegt alles daran, dass wir diese verschüttete Segensquelle künftig wieder so oft wie möglich wahrnehmen.

Das Gebetsleben ist ein Ausdruck und Gradmesser des inneren Lebens. Im Gebet legen wir alles vor Gott hin, sei es Freude oder Leid. Eine Pflanze kann nur wachsen, wenn sie an der Wurzel bleibt und aus ihr immer wieder neue Kraft schöpft. So ist es auch mit uns. Wenn wir beten, wenden wir uns nach innen, strecken wir uns zu Gott, der der Grund unseres Lebens, unsere Wurzel ist.

Herr, unser Gott, dein Wort bringt Licht und Freude in die Welt. Es macht das Leben reich; es stiftet Frieden und Versöhnung. Gib, dass wir es nicht achtlos überhören. Mach uns aufnahmebereit. Bring dein Wort in uns zu vielfältiger Frucht. Darum bitten wir dich durch deinen Sohn Jesus Christus.
Karl Best
Kirchenältester
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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