Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
11. von 12 Themen im Gemeindebrief - Juli, August, September, Oktober 2015
Buchvorstellung
Würde

„Wie wollen wir leben?“ das ist eine andere Frage als die „Wie sollen wir leben ?“ Erstere geht davon aus, dass wir selbst entscheiden, also wollen können, wie wir leben; die zweite fragt nach einer Norm oder einem Gesetz, das uns sagt oder das wir uns selbst geben, wie wir leben sollen. Aufgehoben werden beide Fragen in der Frage „Wie zu leben sei“.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Man kann etwas tun, weil es geboten ist oder man kann etwas tun – auch wenn es geboten ist – aus Liebe. Im ersten Fall handelt der Mensch aus Zwang und die Mitmenschen spüren das, im zweiten Fall vollzieht der Mensch dieselbe Handlung, die Mitmenschen spüren das warme und zärtliche Gefühl der Liebe. Letzteres ist die bessere und schönere Art zu leben.

Peter Bieri, der unter dem Pseudonym Pascal Mercier „Nachtzug nach Lissabon“ geschrieben hat, legt einen Entwurf vor, in dem er auf die Frage „Wie zu leben sei“ antwortet: „mit Würde“. Würde ist für ihn eine Art und Weise zu leben, die dem Menschen eine Tiefe gibt. Nicht nur andere können einem Menschen die Würde nehmen, sondern man kann es auch selbst tun. Und nimmt man sich selbst oder einem anderen die Würde, so verletzt und zerstört man das Innere und das Wesen eines Menschen. Würde ist für uns Menschen wichtig; ohne sie können wir nicht leben.

Gott, so glauben wir Christen, hat uns mit Würde beschenkt, die wir nicht verlieren können und die unantastbar sein soll, wie es unser Grundgesetz sagt. Was aber Würde genau ist, dem geht Peter Bieri in seinem Buch, „Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde“ nach. Es ist als Taschenbuch erschienen und kostet 9,99 €, die m. E. gut angelegt sind.
Pfarrer Stefan Remmert
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief_comic+caricaturen, Fotostudio Daniel, Käsmann, Privatfotos
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