Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
10. von 12 Themen im Gemeindebrief - Juli, August, September, Oktober 2015
Das Internet vergisst nichts
Das Internet vergisst nichts. Diese Erfahrungen müssen Menschen immer wieder machen, sei es, dass sie gepostet haben, wie dumm ihr Chef sei, dass sie statt zur Arbeit zu gehen lieber ihren Wochenendkater auskurieren und das über Facebook verbreiten. Sei es bei der Bewerbung, wo man plötzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird, die man selbst oder andere im Internet hinterlegt haben.

Das Internet vergisst nichts. Die Betroffenen hätten sich gewünscht, dass sie die Bilder und Geschichten aus dem Netz nehmen könnten, um noch einmal von vorne anzufangen, ohne die belastenden und kompromittierenden Bilder und Geschichten der Vergangenheit. Dabei ist es ein Traum von uns Menschen, die Vergangenheit hinter uns zu lassen, ja, noch einmal neu anfangen zu können.

Das Löschen der Netzinhalte nennt die Bibel Vergebung. Voraussetzung für die Vergebung ist die Einsicht, etwas falsch gemacht zu haben. Dabei werden nicht einfach die Inhalte gelöscht, sondern es wird wahrgenommen, was da falsch gelaufen ist. Aufarbeitung nennt man das. Erst wenn das Geschehene aufgearbeitet worden ist, kann es in das Leben anders eingefügt werden. Und zwar so, dass es nicht mehr die Vergangenheit bestimmt. Die Vergangenheit ist nicht einfach vergessen, wie beispielsweise der Verrat des Petrus an Jesus nicht einfach vergessen ist. Sie wird ein konstruktiver Teil des Lebens, so dass aus der schuldhaften Vergangenheit Neues und Gutes erwachsen kann. Petrus wurde zu einem bedeutenden Gemeindeleiter, trotz seiner Vergangenheit. Er konnte von ihr erzählen und so bezeugen, wie Vergebung wirkt und wie trotz allem, Gutes aus Bösem erwachsen kann. Das ist die Erfahrung des christlichen Glaubens.



Pfarrer Stefan Remmert
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief_comic+caricaturen, Fotostudio Daniel, Käsmann, Privatfotos
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