Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
5. von 8 Themen im Gemeindebrief - Erntedank 2004
Erntedank und Erntebrauch
Während das Erntedankfest in evangelischen Kirchengemeinden allgemein am ersten Sonntag im Oktober begangen wird, feiern zahlreiche Obst- und Gartenbauvereine unmittelbar nach der jeweiligen Obst- oder Kartoffelernte, nach der Weinlese oder nach Abschluss des Gartenjahres ihr Erntefest. Alten Traditionen sind dabei sowohl die einen als auch die anderen verpflichtet.

Früher wurde der letzten Garbe des Feldes oder dem zuletzt eingebrachten Fuder Heu oder Getreide besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Das letzte Bündel blieb als Ernteopfer für die Vögel auf dem Feld stehen, oder ihre Körner wurden unter das Saatgut für das nächste Jahr gemischt.

Der letzte Erntewagen kehrte mit Blumen, Bändern und einem hölzernen Erntehahn geschmückt nach Hause zurück. Nach Überreichen einer Erntekrone, eines Erntekranzes oder -Straußes hatten die Erntehelfer Anspruch auf ihr Ernteessen, an das sich oft ein herbstliches Tanzfest oder eine Kirmes anschlössen. Allerdings gerieten die alten Erntebräuche nach 1850 zunehmend in Vergessenheit.

Parallel dazu hatte man jedoch begonnen, sich verstärkt des kirchlichen Entedankes anzunehmen und anlässlich eines eigens anberaumten Pestgottesdienstes die Altäre mit den "Früchten des Feldes, der Äcker und Gärten" zu schmücken. Das Einsammeln der dafür benötigten Gaben ist vielerorts bis heute Aufgabe der Kinder und Jugendlichen.

Die zusammengetragenen Naturalien wurden schon in alter Zeit zur Weihe in die Gotteshäuser gebracht, um sie anschließend an die Bedürftigen der Gemeinde zu verteilen. Oder sie standen als Teil der jeweiligen Besoldung ohnehin dem Gemeindepfarrer, dem Küster, Glöckner oder Organisten zu.
Brigitte Jonas
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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