Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
4. von 8 Themen im Gemeindebrief - Erntedank 2004
Fahrt nach Gommern zur Verabschiedung von Herrn Pfarrer Nickel
Am 20. Juni führen Frau Pfarrerin Schulte, Renate Ehmer, mein Mann und ich in unsere Patengemeinde nach Gommern bei Magdeburg zur Verabschiedung von Pfarrer Karl-Heinz Nickel. Nach einer fast 4-stündigen Bahnfahrt wurden wir von Frau Wetzel und Herrn Stolz in Gommern herzlich begrüßt. Im Pfarrhaus wurden wir bestens beköstigt und bewunderten anschließend die Blumenpracht im Pfarrgarten.

Der Höhepunkt des Sonntages war der Festgottesdienst in der evang. St.-Trinitatis-Kirche. Der Gottesdienst wurde umrahmt und mitgestaltet vom Posaunenchor und dem Kirchenchor. Sie werden beide von Friedemann Nickel, dem Sohn von Pfarrer Nickel, geleitet.

Dr. Knüpfer als Vertreter des Kirchenvorstandes dankte für die vielseitige Gemeindearbeit: die Gemeindefeiern, Ausflüge, die sonntäglichen Gottesdienste und vor allem die gute ökumenische Zusammenarbeit. Am 27.6. fand das erste ökumenische Gemeindefest statt. Er erinnerte an die Friedensgebete in der Gemeinde. Er würdigte die ständige und unauffällige Hilfe von Frau Nickel, die stets in der Gemeinde aktiv war, überall einsprang, wo ihre Hilfe benötigt wurde. Beachtenswert sei vor allem ihr Engagement in der Rumänienhilfe. Mit bewegten Worten dankte er Herrn Pfarrer Nickel für seinen Dienst in der Gemeinde und sprach die Hoffnung aus, dass sein Wirken gesegnet sein möge.

In seiner anschließenden Predigt hielt Pfarrer Nickel einen Rückblick auf seine 23-jährige Amtszeit in Gommern Er erinnerte an den politischen Wandel und an die 8 Jahre seiner Tätigkeit in Gommern unter dem DDR-Regime und sprach von der Entfremdung der Menschen von der Kirche. Immer wieder in seiner Amtszeit gab es Belastungen, aber auch froh machende Erlebnisse. Er sagte, die Hilfe und Verbundenheit zur Patengemeinde von Hünfeld werde nicht vergessen. Er dankte sichtlich bewegt seiner Frau, die ihr Leben als Pfarrfrau gelebt habe und ihn stets bei aller Arbeit unterstützt und ihm den Rücken freigehalten habe. In seiner Predigt ging er auf die Mitarbeiter auf der Baustelle Gottes ein und betonte, dass der Geist die Mitarbeiter auf der Baustelle Kirche verbindet. Es sei ihm immer ein Anliegen gewesen, auf die Kirchenfemen in der Gemeinde zuzugehen. Es resümierte: Die Bauleute gehen von der Baustelle, der Bauherr bleibt. Mit dem Gedicht von Rainer Maria Rilke "Werkleute sind wir" schloss er seine Predigt, die in dem Satz gipfelte: Gott, du bist groß.

Der Gottesdienst endete mit der Würdigung des Vertreters des Superintendenten und mit dem Lied "Vertraut den neuen Wegen".

Bei einer großen Kaffeetafel an wunderschön geschmückten Tischen stärkten wir uns nach dem zweistündigen Gottesdienst und hörten die zahlreichen Grußworte, die alle die besondere Persönlichkeit Pfarrer Nickels und seiner Frau in den Mittelpunkt stellten und von Lob und Anerkennung geprägt waren. Frau Pfarrerin Schulte brachte in ihrem Grußwort die Verbundenheit der Hünfelder und Gommerner Pfarrgemeinde zum Ausdruck und überreichte ein Buchgeschenk.

Der Nachmittag klang im Pfarrhof aus. Bevor wir die Heimreise antraten, zeigte uns das Ehepaar Nickel mit Freude ihr neues (altes) Haus in Gommern.
Annerose Drese
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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