Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
8. von 11 Themen im Gemeindebrief - Juli, August, September, Oktober 2013
Nachdenkliches über die Begegnung mit anderen Religionen
„Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und euer Herz mit Freuden erfüllt.“ Ein Satz aus einer Predigt des Apostel Paulus, überliefert in der Apostelgeschichte 14,17

Paulus predigt diesen Satz in einer Kleinstadt, Lystra. Dort herrscht eine bunte Vielfalt der Religionen; Juden, Römer, Griechen, Araber und jeder hatte seinen eigenen Gott. Religiöse Vielfalt gab es schon immer und ist für uns hier in Hünfeld eine neuere Erfahrung. Das Christentum war zu Beginn immer im Kontakt mit der religiösen Vielfalt seiner Zeit. Und die Glaubwürdigkeit des Glaubens hat dann dazu geführt, dass sich ihm immer Menschen anschlossen, so dass es dann eine der großen Weltreligionen wurde. In allen Religionen geht es um Gott oder das Göttliche.

Paulus selbst weist in seiner Predigt darauf hin. Er zählt auf, was Gott zu seiner Selbstbezeugung getan hat und tut: Er ernährt die Menschen, er schenkt ihnen Freude. Die Botschaft des Paulus ist klar: Gott schenkt den Menschen viel Gutes. Er kümmert sich um die Menschen.
Diese Gaben Gottes gelten allen Menschen. Und weil Gott der Geber des Guten ist, gibt es keine Berührungsängste des Paulus mit anderen Religionen. In allen Religionen sieht er den einen Gott wirken und handeln. Darauf weist Paulus hin. Er selbst sieht sich als Zeuge dieses einen Gottes, des Vaters Jesu Christi, der im Heiligen Geist gegenwärtig ist. Mehr als ein Zeuge ist Paulus nicht. Aber auch nicht weniger.

Wie steht es mit uns, wenn wir Menschen mit anderem religiösen Hintergrund begegnen? Können wir mit ihnen ins Gespräch kommen und bezeugen, um was es im christlichen Glauben geht? Sind wir uns bewusst, was wir glauben, so dass wir es bezeugen können?
Paulus jedenfalls konnte selbstbewusst in einen friedlichen Dialog mit den lystraischen Einwohnern treten, weil er tief im Glauben an Jesus Christus verwurzelt war.
Stefan Remmert
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief_comic+caricaturen, ekkw.de/blickkontakt, Fotostudio Daniel, Privatfotos, KV-Wahl2013/ekkw
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