Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
1. von 8 Themen im Gemeindebrief - Erntedank 2004
Einführung von Taufsonntagen in unserer Gemeinde
Liebe Gemeindeglieder,

die christliche Taufe ist schon fast 2000 Jahre alt. Bereits in den ersten christlichen Gemeinden war die Taufe das Sakrament, durch das Menschen in die Gemeinde aufgenommen wurden. Das ist bis heute so geblieben. In allen christlichen Kirchen erfolgt die Aufnahme in die Gemeinde durch die Taufe.

Unterschiedliche Formen der Taufe:
Die Praxis der Taufe hat sich in der Geschichte der Kirche allerdings immer wieder verändert. In den ersten christlichen Gemeinden wurden vorwiegend Erwachsene getauft. Sie wurden nach dem Vorbild der Taufe Jesu in einem Fluss oder einem stehenden Gewässer ganz untergetaucht. In baptistischen Gemeinden wird diese Form der Taufe auch hierzulande noch praktiziert.

Im Laufe der Zeit wurden jedoch immer weniger Erwachsene und immer mehr Kinder christlicher Eltern getauft. Dadurch änderte sich auch die Form der Taufe. Zumindest in den westeuropäischen Kirchen werden die Kinder schon seit langer Zeit nicht mehr untergetaucht, sondern nur noch mit etwas Wasser übergossen.

Unterschiedliche Zeiten der Taufe:
Doch nicht nur die Formen, sondern auch die Zeiten der Taufe waren in der Kirchengeschichte großen Änderungen unterworfen. In den ersten Jahrhunderten wurden erwachsene Taufbewerber nach einer Zeit des Unterrichts alle in der Osternacht getauft. Es gab also nur einen Tauftag im Jahr. Später wurde dagegen jedes Kind schon kurz nach der Geburt getauft, weil man fürchtete, dass ungetaufte Kinder - sollte ihnen etwas zustoßen - nicht "in den Himmel" kämen.

Unterschiedliche Taufpraxis heute:
Heute gibt es in unserer Kirche verschiedene Taufregelungen. In manchen Gemeinden wird grundsätzlich an Sonntagen im Gemeindegottesdienst getauft, in anderen Gemeinden finden Taufen in gesonderten Gottesdiensten statt.

Bisherige Taufpraxis unserer Gemeinde:
In unserer Gemeinde war es bisher üblich, dass die Taufeltern (bzw. bei Erwachsenentaufen die Taufbewerber selbst) einen Tauftermin mit der zuständigen Pfarrerin bzw. dem zuständigen Pfarrer, in dessen Pfarrbezirk der Täufling wohnte, vereinbarte. Die Taufe fand dann immer in einem Gemeindegottesdienst statt.

Häufig war es jedoch schwierig, einen Termin zu finden, der sowohl dem/der Pfarrer/in als auch den Taufeltern passte. Das hatte vor allem zwei Gründe: Zum einen war zu berücksichtigen, an welchem Sonntag die zuständige Pfarrerin bzw. Pfarrer Gottesdienst hält, zum ändern scheiden bestimmte Sonntage von vornherein als Taufsonntage aus (z. B. die Sonntage, in denen das Abendmahl gefeiert wird, die Konfirmationssonntage, Volkstrauertag, Totensonntag). Für die zuständige Pfarrerin bzw. den zuständigen Pfarrer ergab sich daher immer wieder die Schwierigkeit, Taufeltern erklären zu müssen, warum eine Taufe an dem von ihnen gewünschten Termin nicht möglich ist.

Neuregelung der Taufpraxis in unserer Gemeinde:
Um diese Schwierigkeiten künftig zu verringern, hat der Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 1. Juli 2004 folgende Neuregelung der Taufpraxis in unserer Gemeinde beschlossen:

1. Ab 1. August 2004 werden in unserer Gemeinde Taufsonntage eingeführt. Das heißt: Im Gemeindegottesdienst finden Taufen nur noch an festgesetzten Sonntagen statt, die vorher im Gemeindebrief veröffentlicht werden. In der Regel soll es einen Taufsonntag im Monat geben. Auch an dem vorausgehenden Samstag wird die Gelegenheit zu Taufen bestehen (Ausnahme: die Sommermonate Juli und August, in denen keine Samstagsgottesdienste angeboten werden, und die Advents- und Passionszeit, weil in dieser Zeit am Samstag Advents- bzw. Passionsandachten stattfinden).

2. Außerdem soll den Taufeltern die Möglichkeit gegeben werden, Kinder auch im Anschluss an den sonntäglichen Gemeindegottesdienst um 11.30 Uhr taufen zu lassen. Hierfür müssen wir dann jedoch eine Gebühr von 40,- € erheben, um die zusätzlichen Kosten für Organistinnen- und Küsterdienste decken zu können.

3. Die Taufgottesdienste an den Taufsonntagen werden in der Regel von der Pfarrerin oder dem Pfarrer der Gemeinde gehalten. Für Taufen wird die Teilung der Gemeinde in Pfarrbezirke aufgehoben.

Wir hoffen, dass durch diese Regelungen die Eltern von Täuflingen den Tauftermin besser planen können und faktisch eine größere Auswahl an Taufterminen haben werden, als dies bislang der Fall war.

In der Hoffnung, dass die neue Taufpraxis Ihre Zustimmung findet, und mit herzlichen Segenswünschen für die kommenden Monate grüßen Sie
Ihre Pfarrerin Kirsten Schulte
Ihr Pfarrer Jürgen Gossler
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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