Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
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Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
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„Alte Kirchenlieder in neuem Gewand"
Alle waren gespannt, denn in Hünfeld war Sarah Kaiser zwar nur einem kleineren Kreis bekannt, doch mehrere Konzerte in der Region hat Sarah Kaiser bereits in früheren Jahren gegeben. So auch beim Tanner Musiksommer und in der schönen evangelischen Kirche in Mansbach. Außerdem ist sie mittlerweile ein häufiger Gast in Radio und TV .

Und so hieß es dann auch "Ausverkauft" am 20. April beim Konzert mit Sarah Kaiser & Band in unserer Stiftskirche. Bei der Begrüßung durch Pfarrer Gossler wurden "Alte Kirchenlieder in neuem Gewand" angekündigt. Das Konzert gehört zu den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, die die VR-Bank NordRhön eG anlässlich ihres diesjährigen 150-jährigen Bestehens ausrichtet.

Die sympathische Berlinerin, Jahrgang 1974, eroberte die Herzen der Besucher bereits mit den ersten Tönen des Konzerts. Neben den in 2003 erstmals neu interpretierten Paul- Gerhardt-Liedern unter dem Titel "Gast auf Erden" waren eigene Songs aus dem neuen Album "Grüner" Bestandteil des Konzerts. Zusammen mit den Musikerkollegen Samuel Jersak (Piano), Martin Rott (Schlagzeug), Martin Simon (Bass) und Olaf Schönborn (Saxophon) brachte sie neues Leben in die alten Songs, wobei die Texte unverändert blieben. Der eigentliche Eindruck beim Hörer entsteht durch die Kombination der Texte mit der einerseits einfühlsamen und dann wieder lebhaften Interpretation in der Musik. Oft waren überraschte Gesichter in der Kirche zu beobachten, wenn Sarah Kaiser eine Geschichte zu einem der Lieder erzählte und dann bei den ersten Tönen und Textzeilen klar wird, was sie gemeint hat. Soul- und Jazzelemente wechseln und dann hört man plötzlich Latin-Rhythmen, als sie das Lied "Ich lobe dich von ganzer Seele" von Konrad Hiller anstimmt. Still sitzen in den Bankreihen der Kirche fällt den Zuhörern schwer, denn auch das sonst eher getragen gespielte Lied Paul Gerhardts "Soll ich meinem Gott nicht singen" wird so rhythmisch interpretiert, dass man automatisch "mitswingt".

Zwischenzeitliches Klatschen bei den Soli der Musiker, bei denen alle vier ihre jeweiligen Soloparts mit einer Intensität und Einfühlsamkeit interpretieren, die von höchster Musikalität zeugen. Die Lieder wirken allesamt leicht, schwungvoll und lebendig. Sarah Kaiser sagt dazu selbst: "Für mich sind die alten Kirchenlieder und die Texte, die reinste Poesie, voller Schönheit und Tiefe." und erläutert damit ihre Faszination an diesen Liedern. "Ich möchte diese Lieder und Texte in die Gegenwart transportieren."

Und dies geschah in diesem Konzert bei den alten wie den neuen Liedern. Und das nicht nur akustisch, sondern auch optisch mit der eindrucksvollen Beleuchtungstechnik, die durch die Illumination des Altarraums und der Kirchenfenster einen weiteren, sehr stimmungsvollen Höhepunkt setzte. So kam es unweigerlich zu einem fast traurig klingenden Raunen, als das letzte Lied angekündigt wurde, und zu lang anhaltendem Beifall der inzwischen stehenden Konzertbesucher für die Künstlerin und ihre Band am Ende der zwei Zugaben.

Und wer mehr über Sarah Kaiser erfahren möchte, kann dies auf der homepage www.sarah-kaiser.de
Dort kann man auch einen Newsletter abonnieren, der z. B. auf aktuelle Konzerttermine hinweist.

Es bleibt uns, der evangelischen Kirchengemeinde und den Zuhörern des Konzerts, der Dank an Sarah Kaiser und ihre Band für den unvergesslichen Abend und der Dank an den Organisator des Konzerts, der VR Bank NordRhön eG, die die Eintrittsgelder des Konzerts in voller Höhe von 1.250 Euro der Kirchengemeinde gespendet hat.
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief, Fotostudio Daniel, Privatfotos
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