Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
8. von 9 Themen im Gemeindebrief - März, April, Mai, Juni 2012
Konfirmanden
Besuch bei der Hephata Diakonie

Eine 34-köpfige muntere Konfirmandengruppe besuchte mit Pfarrer Remmert und der Kirchenvorsteherin Frau Hamann am 24.01.12 die Hephata Diakonie. Ziel des Besuches war es, eine große diakonische Einrichtung sowie die Menschen, die dort arbeiten, kennenzulernen. Nach einer Einführung besuchte ein Teil der Jugendlichen die Werkstatt für behinderte Menschen. Sie erfuhren dort, dass hier erwachsene Menschen arbeiten – mit und ohne Beeinträchtigung, denn Arbeit schafft Zufriedenheit, ein Einkommen und Selbstbewusstsein. Zwei Konfirmanden informierten sich in der Briefmarkenabteilung, in der 25 Personen beschäftigte sind. Dort kann man durch das Sammeln von abgestempelten Briefmarken Arbeitgeber werden. Die Marken werden vor Ort ausgeschnitten und an Sammler verkauft.

In einer Gesprächsrunde mit zwei jungen Beschäftigten, die in Ziegenhain in der Hessenallee leben und in Treysa in der Werkstatt arbeiten, konnten die Konfirmanden erfahren, dass es eine Menge gemeinsamer Interessen gab: beispielsweise bei der Freizeitgestaltung, beim Musikgeschmack, bei der Handy-Marke oder bei der Kleidung.

Einige der Jugendlichen erkundeten eigenständig das Gelände. Mit Hilfe eines Lageplanes und unterschiedlichen Fragen erarbeiteten sie sich vielfältige Informationen. Sie wussten nun, dass die Anfänge der Hephata Diakonie ca. 150 Jahre zurückliegen, dass einige der Bewohner eine künstlerische Begabung haben, dass man vor Ort soziale Berufe erlernen kann und vieles mehr.

Die Gruppe besuchte auch das Gedenk- und Mahnmal. Hier werden alle Besucher daran erinnert, dass zur Zeit des Nationalsozialismus 388 Menschen mit Beeinträchtigung verlegt, deportiert und viele von ihnen ermordet wurden. Das Gedenk- und Mahnmal fordert uns auf, auch heute für benachteiligte Menschen aktiv zu werden.

Wegen des Besuches bei der Hephata Diakonie verpassten die Jugendlichen einen Schultag, aber dennoch haben sie Neues gelernt und erfahren. Das Fazit zweier Konfirmanden:
„Mir hat gut gefallen, dass wir viele Einblicke in das Leben in Hephata bekommen haben.“
„Das Essen, die netten Menschen, die Hilfsbereitschaft haben mir gut gefallen.“



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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief, Magazin Blickkontakt (EKKW), Pfr. Stefan Bürger, Privatfotos, Pfr. K. Wallrabenstein
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