Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
9. von 11 Themen im Gemeindebrief - Weihnachten 2003
Vertrauen wagen - Leben lernen
Unter diesem Motto sammelt die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk im Jahr 2003 Spenden für sozialdiakonische Aufgaben in den evangelisch-lutherischen Gemeinden in Ussurisk und Astrachan (Russland)

Christen sind weltweit miteinander verbunden. Es ist ein Glück, Kontakt und Austausch über die Grenzen hinaus zu haben. Die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk ist ein Beispiel dafür und lädt ein, mit anderen Christen in Kontakt zu kommen. Sie fordert in diesem Jahr die Arbeit der Gemeinden, die zur Lutherischen Kirche in Russland und anderen Staaten (ELKRAS) gehören, also sich auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion befinden.

In der Zeit des Kommunismus hat die lutherische Kirche, wie andere Kirchen auch, im Untergrund gelebt und gearbeitet. Es waren vor allem die Frauen, die den Glauben bewahrt und die Botschaft von der Liebe Gottes weitergetragen haben. Die Unterdrückung unter kommunistischer Herrschaft ist auch jetzt, nach dem Zerfall der Sowjetunion, noch eine schwere Last, denn bei vielen Aufgaben muss ganz neu begonnen werden. Die Gemeinden sind zerstreut auf einem riesigen Territorium, das von Kaliningrad/Königsberg bis nach Wladiwostok reicht. Die Erwartungen an kirchliche Arbeit sind groß, die Gemeinden sehen sich vor viele Aufgaben gestellt. Theologische Ausbildung und Entwicklung von Gemeindearbeit ist nötig, nachdem so viele Jahrzehnte der Glaube in der Öffentlichkeit totgeschwiegen wurde. Die Diakonische Arbeit fordert angesichts der großen wirtschaftlichen Probleme im Land alle Kräfte der Gemeinden und überfordert sie oft. Verkündigung und Diakonie brauchen Räume, in denen Menschen sich treffen können.

In diesem Jahr fördert die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk in drei großen Städten kirchliche Arbeit: Die Gemeinde in Ussurisk bei Wladiwostok kümmert sich um Kinder, die keiner haben will. Sie unterstützt zwei Waisenhäuser und trägt dazu bei, dass Schulabgänger und Schulabgängerinnen Perspektiven für ihr weiteres Leben bekommen. In Astrachan an der Wolgamündung am Kaspischen Meer soll im ehemaligen Pfarrhaus ein diakonisches Zentrum entstehen. Das Haus war jahrzehntelang zweckentfremdet und muss von Grund auf saniert werden. Auch dort werden Kinder eine Zuflucht haben. In Sankt Petersburg, in der Bischofskanzlei, arbeitet die Frauenbeauftragte der ELKRAS. Ihre Arbeit soll für drei Jahre finanziert werden, damit Frauen in der Kirche in besonderer Weise gestärkt werden können, z. B. durch Seminare zu den Themen Ehrenamtliches Engagement, Gemeindeaufbau, Weltgebetstag.

Die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk hat zu den Gemeinden, die sie fördert, immer gute Kontakte. Persönliche Begegnungen und Gespräche vor Ort gewährleisten, dass unser Geld sinnvoll angelegt ist. Wir hier können mit unserem Geld kirchliche Arbeit in Russland und Sibirien unterstützen und so zu weltweiten Verbundenheit der Christinnen und Christen beitragen.

Ihre Spenden erbittet die Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes auf das Konto 800 600 bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel BLZ 520 604 10, Verwendungszweck JP 2003.
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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