Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
7. von 11 Themen im Gemeindebrief - Weihnachten 2003
"0 Tannenbaum"
In jedem Jahr die gleiche Prozedur: Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen beziehen landauf und landab die Weihnachtsbaumverkäufer auf Marktplätzen, in Hofeinfahrten und in Fußgängerzonen ihre angestammten Plätze. Um Kundschaft brauchen sie sich im Allgemeinen nicht zu sorgen. Noch immer ist in den meisten Familien ein Weihnachtsfest ohne den geschmückten Christbaum kaum vorstellbar.

Wenn am Heiligen Abend mit "0 Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter" wie anno dazumal der Weihnachtshit des ausgehenden 19. Jahrhunderts gesungen wird oder aus der Stereo-Anlage ertönt, stört es niemanden, wenn es sich bei seinem "Tannenbaum" nicht um eine Tanne, sondern "nur" um eine Fichte handelt.

Abgesehen davon hat ohnehin nicht alles, was sich mit der Bezeichnung "Tanne" schmückt, etwas mit der echten Tanne, der bei uns heimischen Weißtanne (lat. Abies alba) zu tun. Immerhin trägt die Fichte im allgemeinen Sprachgebrauch auch die Bezeichnung "Rottanne". Das ist aus botanischer Sicht zwar falsch, doch rückt es die Fichte zumeist in eine verwandtschaftliche Nähe zur eigentlichen Namensgeberin.

Auch in Brauchtum und Aberglauben verbirgt sich hinter der als "edel und wahrhaft majestätisch" beschriebenen Tanne zumeist die nadelige Konkurrenz namens Fichte, so dass eine klare Unterscheidung nur schwer möglich ist.

Doch wer will es unseren Vorfahren verdenken, dass es ihnen auf eine genaue Trennung zwischen Tanne und Fichte gar nicht ankam. Einzig und allein entscheidend war offenbar: Nadelbaum ist Nadelbaum.

Brigitte Jonas

Wer möchte an den Weihnachtstagen schon auf seinen Tannenbaum verzichten? Niemand'. Und sollte jemand vor dem nasskaltem Schmuddelwetter und der Vorweihnachtshektik gen Süden fliehen, kann es vorkommen, dass er mit Weihnachtsbaum im Gepäck auf Reisen geht...

Foto: epd-bild/Keystone/Schulz

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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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