Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
4. von 9 Themen im Gemeindebrief - Juli, August, September, Oktober 2009
Eindrücke vom 32. Evangelischer Kirchentag in Bremen vom 20.-24. Mai 2009
Froh gelaunt stiegen wir 10 Frauen um 7:10 Uhr in Hünfeld in den Zug und erreichten nach zweimaligem Umsteigen die diesjährige Kirchentagsstadt Bremen. Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg zur Bürgerweide in der Nähe des Bahnhofes, um die Lage zu peilen und dem Eröffnungsgottesdienst beizuwohnen. Tief beeindruckt hat uns die Predigt von Renke Brahms, dem Schriftführer der Bremer ev, Kirche (was etwa einem Bischof in anderen Landeskirchen entspricht). Auch die erste Bibelarbeit zu Mose 3 in der Kirchentagsübersetzung hörten wir von Renke Brahms. Seine Interpretation hat uns sehr bewegt.
Ruthild Mihm
Heidemarie Richter


In Bremen angekommen, kommt uns der Kirchentag gleich entgegen: In der Bahnhofshalle Hinweise auf Busund Straßenbahnlinien, auf dem Bahnhofsvorplatz Jugendliche, die Kirchentagsschals verkaufen, eine Frau hat Holzperlenketten in Regenbogenfarben im Angebot, von einem großen Podium erschallt Begrüßungsmusik und vor uns die Straßenbahnen verkünden: „Wir fahren den Kirchentag.“ Mit uns auf dem Weg sind viele Menschen mit Rucksack und Trolley. Rundherum flattern viele große Banner mit der Aufschrift: „MENSCH, WO BIST DU?“

Dieses, unser diesjähriges Kirchentagsmotto aus 1. Mose 3,9, begleitet uns durch die Bremer Straßen, die Straßenbahnen, die Hallen und Veranstaltungsplätze. Schon bei der Begrüßung im Eröffnungsgottesdienst auf der Bürgerweide, dem Platz für ca. 300 000 Menschen, hören wir: Gott fragt nach uns. Auch in den morgendlichen Bibelarbeiten an den drei folgenden Tagen wird deutlich: Es ist keine Kontrollfrage - es ist die Stimme der Liebe, die hier fragt. Und unsere Antwort auf die Frage „Wo bist du?“ das „HIER“ oder „HIER BIN ICH“, haben wir im Abschlussgottesdienst auf der Bürgerweide im Chor gegeben.

In der Bibelarbeit bei Prof. Ebach spürten wir der Frage nach der Nächstenliebe nach. Was heißt Nächstenliebe - bei Verwandten – Armen – einem Einzelnen? Was ist geboten? Was bin ich wem schuldig? Wie mutig bin ich? Ist das Weitergehen beim Anblick des ‚unter die Räuber Gefallenen’ nicht normal? Mitleid empfinden kann ich nur da, wo ich selbst verletzlich bin.

Es ist immer wieder gut, sich in einer so großen Gemeinschaft wie dem Kirchentag auf dem Wege zu wissen und ein Fest des Glaubens zu feiern!



Kirchentag in Bremen – woran denken wir da zuerst? – Schiffe, frische Brise, weites Meer ...
Mit Pauken und Trompeten empfing uns der Kirchentag in Bremen am Abend der Begegnung. Gleich zu Beginn bekamen wir ein Blatt, falteten es zu einem Boot und lasen den Spruch: „Lass dich nicht treiben von jedem Wind und folge nicht jedem Weg.“ Nein, wir ließen uns nicht treiben, wir suchten gezielt die Veranstaltungen aus den über 2500 Möglichkeiten im Programmheft aus, die uns interessierten.

Auf der Bürgerweide besuchten wir den Eröffnungsgottesdienst und zogen anschließend von Schiffen, Samba-, Stelzen- und verschiedenen Maskengruppen begleitet zur Weser. „O happy day“, so klang es in unseren Ohren. Nach all dem Trubel beim Abend der Begegnung in der Altstadt – ein Moment der Stille beim Abendsegen an der Weser, wo uns ein Lichtermeer aus Kerzen erwartete. (siehe Foto)

An den folgenden Tagen schöpften wir die Vielfalt der Angebote aus bei Bibelarbeiten mit Renke Brahms, Jörg Zink und dem Alttestamentler Ebach, beim geführten Stadtrundgang, beim Kabarett mit dem „Duo Camillo“ und dem „Weißblauen Beffchen“, beim Besuch des Marktes der Möglichkeiten, beim Gottesdienst in der Traumkirche in Vegesack und dem politischen Nachtgebet mit Margot Käßmann. Überall lag Musik in der Luft: Gospel und Spirituals, Bläser, Seasongs, poppiger Soul, Chöre, Gemeindebands ...

Doch das Lied des Eröffnungsgottesdienstes ließ uns nicht mehr los:

„Schwimmst im Segelboot des Lebens mitten auf dem offnen Meer. Bist du unterwegs zu Zielen oder treibst du hin und her?

Die Geborgenheit des Hafens liegt weit hinter dir zurück. Zeigt ein Leuchtturm dir die Richtung? Hast du das, was kommt, im Blick?

In den Wellen, in den Winden kommst du allzu leicht in Not. Hast du einen guten Lotsen? Holst du ihn zu dir ins Boot?“


Annerose Drese
Beate Zwergel-Gläser
Zum achten Mal bin ich schon mit der Hünfelder Gruppe zum Kirchentag gefahren. So ein Großereignis ist immer wieder wunderbar und anstrengend zugleich. Da gibt es Zeiten intensiven Zuhörens, wie z.B. die Vorträge und Diskussionen zu Spiritualität und christlichem Bekenntnis. An den lebhaften „Gesprächen zwischen den Religionen“ nahmen Landesbischöfin M. Käßmann, Dr. Quarch, ein Philosoph und Theologe aus Fulda, sowie Prof. Baer aus den USA und der Zen-Meister Thich Thien Son aus Vietnam teil. Wichtig sind mir auch die täglichen Bibelarbeiten zu unterschiedlichen Textstellen.

Begeistert haben mich auch die Klarinetten- und Saxophonklänge von Giora Feidmann. Darin steckt eine Botschaft, die gut tut. Es ist eine Botschaft des Friedens, der Offenheit und des Miteinanders. Diese Offenheit und das Miteinander sind auf dem Kirchentag über alle Tage hinweg spürbar. Mir hat die Zeit in Bremen gefallen und Freude bereitet.
Bärbel Rother


Das sind einige Impressionen der Kirchentagsteilnehmerinnen. Vielleicht haben Sie Lust bekommen, auch einmal einen Kirchentag zu besuchen? Ich kann Ihnen versprechen - wenn Sie einmal teilgenommen haben, dann kommen Sie immer wieder! Vielleicht begleiten Sie uns vom 12. – 16. Mai 2010 zum 2. Ökumenischen Kirchentag nach München oder vom 1. – 5. Juni 2011 zum 33. Evangelischen Kirchentag nach Dresden? Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu diesen großen Glaubensfesten!
Renate Ehmer
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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