Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
6. von 10 Themen im Gemeindebrief - Nov., Dez. 2008 Januar, Februar 2009
Aufruf zur 50. Aktion „Brot für die Welt“
Es ist genug für alle da
Heute wie vor fünfzig Jahren gilt: „Menschen hungern nach Brot!“ Aber für Millionen von Menschen ist das Brot heute auf neue Weise unerschwinglich geworden. Die Preisschraube dreht sich. Kleinbauern müssen unter dem Konkurrenzdruck der Agroindustrie aufgeben. In Indien haben sich tausende Kleinbauern aus Verzweiflung über ihre Misere umgebracht. Nach wie vor sterben jährlich Millionen von Menschen an den Folgen des Nahrungsmangels. Insbesondere Kinder sind davon betroffen. Auch heute gilt, was vor fünfzig Jahren gesagt wurde: „Wer darüber hinwegzusehen versucht, versündigt sich.“

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er lebt auch vom Vertrauen auf den, der allen den Tisch deckt. Wir dürfen in der Gewissheit leben: Es ist genug für alle da! Wir dürfen die Sorge um unsere Nahrung Gott anvertrauen und ihn um das tägliche Brot bitten. Aber er legt die Sorge dafür, dass alle zu essen haben, in unsere Hände. Denn mit unseren Händen brechen wir das Brot und teilen, bis alle satt werden.

Weizen, Mais, Reis, Sorgum sind zu aller erst Lebens-Mittel für Milliarden Menschen. Dazu reift das Korn auf seinem Halm – und nicht für unseren Tank, nicht als Spekulationsobjekt oder Patent im Besitz globaler Unternehmen. Es kann und soll für alle reichen, nicht bloß den Gaumen einzelner kitzeln und wenigen die Taschen füllen. Lasst uns über dem Brot wieder das Dankgebet sprechen wie Jesus bei der Speisung der Viertausend und uns daran erinnern, dass es zum Teilen da ist! Lasst uns den Geist des geteilten Brotes in diesen Zeiten neu beleben!

Es ist genug für alle da – das gilt auch in Zeiten hoher Nahrungsmittelpreise und dramatischer Hungeraufstände. Die derzeitige Produktion an Nahrungsmitteln könnte fast doppelt so viel Menschen ernähren, als derzeit auf der Welt leben. Wir sehen das auch an den riesigen Mengen von Lebensmitteln, die allein in unserem Land täglich weggeworfen werden. Kein Mensch müsste hungern. Das erfordert keine unmenschlichen Anstrengungen, sondern einen fairen Zugang zu Boden, Saatgut und Wasser, eine gerechte Gestaltung der Preise, einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Es erfordert unsere Großzügigkeit und Barmherzigkeit.

Das zeigt uns auch der Blick zurück: Es war genug für uns da, als andere mit uns teilten. Wir dürfen dankbar sein für den Wohlstand, der mit Gottes Hilfe und aus ausländischen Hilfslieferungen auf den Trümmern des hungern den Nachkriegsdeutschlands wuchs. Das hat uns zum Teilen, zur Hilfe für andere befähigt. Die evangelischen Kirchen in Deutschland rufen deshalb seit fünfzig Jahren unter dem Namen „Brot für die Welt“ zum Teilen auf. Wir sind dankbar für fünfzig Jahre christlicher Barmherzigkeit, für fünfzig Jahre des Eintretens für Gerechtigkeit. 1,82 Milliarden Euro an Spenden, die seit 1959 gesammelt wurden, haben Millionen Menschen in aller Welt ermöglicht, zu sagen: „Jetzt ist auch für mein Dorf, für meine Familie, für mich genug da!“

Auch in Zukunft wird das gelingen, wenn wir die alte Tugend der Genüge wieder entdecken. Verzichtet auf die Erfüllung des einen oder anderen Wunsches auf dem Gabentisch! Lasst euch von den übervollen Lebensmittelregalen nicht Bedürfnisse einreden, die nicht eure eigenen sind! Besinnt euch auf das „Genug“ und tragt dazu bei, dass andere genug haben!

1.200 Projekte von „Brot für die Welt“ sind für die kommenden Jahre vorbereitet. Mit Ihrer Unterstützung können Menschen durch diese Projekte die beglückende Erfahrung machen, dass für sie genug da ist. „Es ist genug für alle da“ – unter diesem hoffnungsvollen Motto rufen wir Sie zur Unterstützung der 50. Aktion von „Brot für die Welt“ auf.


Einladung
Auch in diesem Jahr findet nach dem Gottesdienst am 1. Advent, dem 30. November 2008, ein Verkauf zu Gunsten der Aktion „Brot für die Welt“ statt. Neben Produkten aus dem „Eine-Welt- Laden“ bieten die Frauen des Frauenkreises selbsthergestellte Dinge, wie z.B. Plätzchen, Kochkäse, gestrickte Strümpfe, und vieles mehr zum Verkauf an. Wir freuen uns, wenn viele von diesem Angebot Gebrauch machen und damit die Aktion „Brot für die Welt“ unterstützen.
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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