Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
3. von 10 Themen im Gemeindebrief - Nov., Dez. 2008 Januar, Februar 2009
Goldene Konfirmation in Hünfeld
23. März 1958:
28 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich zum Foto nach der Einsegnung durch Pfarrer Julius Martiny und Vikar Werner Groth vor dem Kirchenportal aufgestellt. Ob vor Aufregung oder Kälte zitternd ist angesichts der Schneedecke im Pfarrgarten nicht ganz sicher.

21. September 2008:
11 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich nach dem Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation im frühherbstlichen Sonnenschein vor dem Kirchenportal zum Erinnerungsfoto aufgestellt. Die Atmosphäre ist weitaus entspannter als vor 50 Jahren.

Sie hatten aufmerksam und mit Interesse den Gottesdienst und vor allem die Predigt von Pfarrer Stefan Remmert verfolgt, der über einen Paulusbrief an die Korinther sprach. Pfarrer Remmert verglich auch das Leben der Goldkonfirmanden mit einem Liebesbrief Gottes an uns Menschen.

Mit der Konfirmation wurde eine Geschichte auf dem Weg zum Glauben, zur Liebe und zur Hoffnung angefangen. Sie wurde und wird noch immer weiter geschrieben, für jeden einzelnen ganz individuell. Unser Leben wird in der Hauptsache von der Begegnung mit anderen Menschen geprägt. Und diese Begegnung war auch heute wieder von großer Bedeutung.

Die meisten der Konfirmanden hatten sich tatsächlich seit fast 50 Jahren nicht mehr gesehen. Zum Teil kam sogar das Du nicht spontan, was sich aber schnell änderte. Die vertraute Atmosphäre war bald wieder hergestellt. Das konnte man auch beim gemeinsamen Mittagessen in der „Gaststätte Aha“ spüren.

Der anschließende geführte Stadtrundgang brachte dann viele Erinnerungen zutage. Aber auch viel Neues und Fremdes. Man war allgemein der Meinung, dass sich Hünfeld sehr zum Vorteil verändert habe. Bei Kaffee und Kuchen klang der Tag harmonisch aus, nicht ohne das Versprechen beim Abschied, sich gegenseitig Nachricht zukommen zu lassen, ganz im Sinne der Jubiläumspredigt: Damit auch diese Begegnung weiter geschrieben werden kann.

Dass dieses für Hünfeld erstmalige Treffen überhaupt zustande kommen konnte, war der akribischen Forschungsarbeit des einzigen noch in Hünfeld wohnenden Goldkonfirmanden, Hans Weiß, zu verdanken. Nachdem er einmal diesen Entschluss gefasst hatte, begann ein einjähriges Puzzlespiel. Hierbei kam ihm seine enge Beziehung zur Kirchengemeinde zugute. Er ist seit über 30 Jahren Kirchenvorsteher, bzw. Kirchenältester. Aber die ursprünglichen Adressen aus den Kirchenbüchern waren natürlich längst überholt. Er schaffte es trotzdem mit Beharrlichkeit, alle Konfirmanden aufzuspüren. Dazu wurde sogar eine Flatrate eingerichtet. Schade nur, dass einige gleich und total ablehnten, eine Goldene Konfirmation überhaupt in Betracht zu ziehen. Andere wieder konnten aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht teilnehmen. Und 6 waren schon verstorben. So kam es, dass nur ein kleiner Rest von 11 Jubilaren übrig blieb.



Teilgenommen am Jubiläum haben: Gisa Rosskamp, geb. Noack; Gudrun Wachter, geb. Plefka; Jutta Rüppel, geb. König; Heidi Gora, geb. Jucknischke; Monika Murach, geb. Ramoth; Ingrid Leonhardt- Wilmers, geb. Leonhardt; Christel Dangel, geb. Plappert; Irmgard Klawonn, geb. Debuschewitz; Dr. Wolfgang Scholl, Volker Dangel, Hans Weiß. Diese waren umso eifriger bei der Sache und freuten sich wirklich über diesen besonderen Tag.
Erika Weiß
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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