Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: 3. Sonntag im Advent, 17. Dez. 2017
18.00 Uhr Gottesdienst mit Empfang des Friedenslichts
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
4. von 11 Themen im Gemeindebrief - Juli, August, September, Oktober 2008
Ausflug des Frauenkreises
Der diesjährige Ausflug des Frauenkreises führte uns zum Christenberg und nach Amöneburg. Wir Frauen des Frauenkreises wurden „ökumenisch verstärkt“ durch einige Frauen der Frauengemeinschaft St. Ulrich und St. Jakobus. Der Bus brachte uns zunächst nach Münchhausen im Kreis Marburg. In der Dorfkirche versammelten wir uns zu einer Andacht, in der uns Renate Ehmer in den vor uns liegenden Weg einführte. Wir wollten nicht direkt hinaufwandern in den Burgwald zum 388m hohen Christenberg, sondern wir wählten den erst kürzlich eingerichteten Meditationsweg. Dieser Weg erinnert daran, dass der Christenberg einst ein beliebter Wallfahrtsort war, zu dem Scharen hinaufpilgerten.

Der heutige Meditationsweg ist sehr bequem zu gehen, denn er steigt immer nur wenig an. Am Weg gibt es 12 Stationen, die durch Holztafeln gekennzeichnet sind, auf denen Bibel- oder Liedverse stehen. Die 12 Stationen beziehen sich auf die 12 Perlen aus dem von dem schwedischen Bischof Martin Lönnebo entwickelten Perlenarmband „Perlen des Glaubens“. Bischof Lönnebo war der Meinung, dass viele Menschen große spirituelle Sehnsucht verspüren, aber dass viele nicht wissen, wohin sie sich mit ihrer Sehnsucht wenden sollten. Das Perlenarmband soll ihnen helfen, die christliche Botschaft „zu begreifen“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Anfang und Ende des Perlenarmbands ist die goldene Gottesperle. Sie steht für die unsichtbare Anwesenheit Gottes in unserem Leben. Wer sie berührt, kann beten: „Gott, du bist ewig, du bist nahe, du bist Licht, und ich bin dein.“ Vielen Frauen des Frauenkreises waren die „Perlen des Glaubens“ schon von einer Freizeit in Bad Orb bekannt. Sie freuten sich, Bekanntes wieder zu entdecken: die Taufperle oder die Wüstenperle, die Perle der Gelassenheit und die Perlen der Liebe. Renate Ehmer hatte zu jeder Perle eindrucksvolle Texte zusammengestellt, die eine von uns an der jeweiligen Station las. Ein Lied beschloss die kurze Andacht. Danach setzten wir unseren Weg eine Weile schweigend fort, denn die Perlen der Stille unterbrechen die „Perlen des Glaubens“ an mehreren Stellen.

Nach etwa zwei Stunden erreichten wir den Christenberg und beendeten den Meditationsweg in der Martinskirche, die sich dort auf altem Burggelände erhebt. Nachdem wir uns mit einem guten Mittagessen gestärkt hatten – das „Gasthaus zum Christenberg“ liegt gleich neben der Kirche – gab es eine Führung über den Christenberg, der eine reiche historische Tradition hat. Der Name „Christenberg“ hat sich erst im 16. Jahrhundert ergeben aus den Namen der alten Burg „Chrustenburch“ oder „Kesterburg“, Namen, die sich vom lateinischen „castrum“ ableiten. Auf dem alten Burggelände steht heute die Martinskirche, die ursprünglich Dekanatskirche war für die ganze Umgebung. Heute ist sie Friedhofskirche für Münchhausen. Die Kirche ist ein alter Wehrbau; kleine Lichtschlitze und Wehrscharten weisen darauf hin. Unter dem Fußboden ruhen noch die Fundamente eines vorromanischen Kirchenbaus. Unser Christenbergführer hätte uns gerne noch viel mehr erzählt, aber wir wollten weiter. Pünktlich zur Kaffeezeit erreichten wir mit dem Bus Amöneburg. Wir stiegen zur Burg hinauf und genossen die umfassende Rundsicht in die Landschaft. Schön ist auch der Marktplatz, und dort ließen wir uns dann zum Kaffeetrinken nieder. Die Sonne, die sich den ganzen Tag versteckt hatte, kam nun heraus und wärmte uns.

Bei guten Gesprächen über das Erlebte und Gehörte kam heraus: „Dies war ein Ausflug, der Leib und Seele gestärkt hat.“ Unser Dank gilt Renate Ehmer, die die Mühen der Vorbereitung hatte, und der Dank kommt von Herzen!
Pfarrerin i.R. Renate Ziegler
Vorherige    1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11      Nächste
Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
Home  |  Aktivitäten  |  Gemeindebrief  |  Geschichte unserer Gemeinde  |  Sitemap  |  Impressum
Copyright © 2005-2017 - Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld