Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
5. von 13 Themen im Gemeindebrief - Nov., Dez. 2007 Januar, Februar 2008
Bischofswort zu Weihnachten 2007:
Der denkwürdige Besuch im Stall

„Verkehrte Welt!“, so möchte man denken, wenn man auf die Tafel des spätgotischen Flügelaltars in der Stadtkirche von Rauschenberg in Oberhessen blickt. Drei Könige haben sich zu einem notdürftig gedeckten Stall aufgemacht und erweisen einem Kind ihre Aufwartung. Einer der hohen Herren hat sogar seine Krone abgelegt, kniet nieder und präsentiert eine mit Gold gefüllte Schatulle, aus der sich das nackte Kind mit großer Selbstverständlichkeit bedient.

Und etwas ungläubig betrachtet der Vater im Hintergrund die wundersame Szene. Dass es mit dem Kind und seiner Mutter etwas Besonderes auf sich hat, ist für den Betrachter an der goldenen Aura, dem Heiligenschein, ersichtlich, der beider Kopf umhüllt. Er zeichnet Maria und das Jesuskind als begnadete Menschen aus.
Verkehrte Welt! Es ist nicht nur der Kniefall der Mächtigen, der das so eindrücklich illustriert. Im Matthäus- Evangelium wird von den Königen als „Weisen“ gesprochen, von Gelehrten und Sterndeutern aus dem Morgenland. In ihnen vereinigt sich die Weisheit, die Himmel und Erde verbindet. Doch wie schnell menschliches Wissen an seine Grenzen stößt, auch davon berichtet die Geschichte der drei Weisen. Einen Stern hatten sie gesehen, der die Geburt eines neuen Königs ankündigt. So machten sie sich auf den Weg – bis hin zum Königspalast nach Jerusalem, in der Annahme, das königliche Kind sei dort zu finden. Doch Fehlanzeige: Der König, dessen Stern aufgegangen ist, ist mehr als nur irdischer Regent. Das Kind im Stall zu Bethlehem soll König der Könige, Herrscher und Heiland für alle Menschen und alle Zeiten sein. Der Vernunft kann dieser Gedanke nur befremdlich sein, menschlicher Weisheit erscheint die Botschaft des Weihnachtsfestes schwer nachvollziehbar.

Dass das Geschenk der Heiligen Nacht – die Botschaft vom Frieden auf Erden und von Gottes Wohlgefallen für die Menschen – im Stall von Bethlehem beginnt, ist eine Umwertung aller geläufigen Werte. Vernunft und menschliche Herrschaft unterwerfen sich dem Glauben an das Christuskind, in dem sich alle Herrschaft vereinigt und in dem alle Schätze der Weisheit verborgen sind.

Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie das Geheimnis der Heiligen Nacht für sich entdecken können. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest.
Ihr Bischof Martin Hein
Vorherige    1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13      Nächste
Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
Home  |  Aktivitäten  |  Gemeindebrief  |  Geschichte unserer Gemeinde  |  Sitemap  |  Impressum
Copyright © 2005-2017 - Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld