Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
5. von 10 Themen im Gemeindebrief - Ostern 2004
"Im Glauben gestalten Frauen Zukunft"

Zum Weltgebetstag aus Panama am 5. März 2004

Wer denkt bei dem Namen Panama nicht zuerst an das Kinderbuch "Oh, wie schön ist Panama" von Janosch oder an den Panamakanal. Die Frauen aus Panama, die die diesjährige Weltgebetstagsliturgie erarbeitet haben, nennen Panama den "Mittelpunkt der Welt oder auch das "Herz des Universums". Der große Bolivar, der von einem geeinten Lateinamerika träumte, wollte seine Welthauptstadt im Gebiet von Panama errichten. Panama ist ein Brückenland, es liegt zwischen Mittel- und Südamerika, zwischen Pazifik und Atlantik und verbindet Erdteile und Ozeane knapp 100 Jahren durch den Panamakanal. Schon die Spanier suchten ab 1500 eine solche Verbindung, unter Ferdinand de Lesseps versuchten sich die Franzosen an einem Kanal, der schließlich von den USA gebaut und bis 1999 mitsamt einer autonomen Zone von ihnen genutzt wurde. In dieser Zeit kamen zu den vielen Völkern, die schon in Panama lebten noch viele Menschen aus der Karibik, die mit am Kanal bauten und zu Tausenden mit anderen Arbeitern daran starben.

Panama ist etwas größer als Bayern und hat ca. 2,9 Millionen Einwohner, die Spanisch, Englisch oder eine der vielen Sprachen der indigenen Bevölkerung sprechen. Seit der Zeit der Konquistadoren gehören nur noch ca. 8% der Menschen zu den indigenen Völkern. Panama ist ein überwiegend katholisches Land, aber am Weltgebetstag wirkten besonders viele Protestantinnen aus unterschiedlichen Kirchen mit. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung: Im Glauben gestalten Frauen Zukunft.

In den Gebetstagstexten erinnern die Frauen aus Panama an die fünf Töchter Zelofads (4. Buch Mose), die Rechtsgeschichte schrieben, indem sie durchsetzen, dass sie das Land ihres Vaters erben durften. Und sie berufen sich auf Maria von Magdala, die die Zentralbotschaft der Christenheit, die Auferstehung Christi, verkündete. Und sie erinnern mit Paulus daran, dass wir den Schatz des Evangeliums nur in zerbrechlichen Gefäßen tragen. Aber so wie Paulus, der sich auch selbst in seiner Krankheit als zerbrechliches Gefäß verstand, sich nicht daran hindern ließ, sein Apostelamt zu erfüllen, so sollen Frauen nicht mehr sagen können, sie seien zu schwach, zu klein, zu unbedeutend, um als Christinnen Zukunft zu gestalten. Sie ermutigen uns, den Weg der Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen weiter zu gehen und laden uns zum Gottesdienst und zum weltweiten Gebet der Christinnen und Christen aller Konfessionen ein.

Wenn Sie mehr über dieses Land und seine Menschen erfahren möchten, so sind Sie herzlich zu einem Vorbereitungsabend eingeladen. Er findet am Mittwoch, dem 28. Januar, um 19:00 Uhr im Pfarrheim St. Ulrich statt. Sie sehen Dias von Panama, lernen die Lieder für den Gottesdienst und können landestypische Spezialitäten probieren.

Den diesjährigen Gottesdienst zum Weltgebetstag feiern wir dann gemeinsam mit den Frauen von St. Ulrich und St. Jakobus am Freitag, dem 5. März, um 18:30 Uhr in der Kirche St. Ulrich. Alle interessierten Männer und Frauen sind herzlich dazu eingeladen!
Renate Ehmer
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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