Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
4. von 9 Themen im Gemeindebrief - März, April, Mai, Juni 2007
Konfirmanden besuchten das Hessische Diakoniezentrum Hephata in Treysa
„Kann man nun mit einander reden oder nicht?“ - Ja, man kann. Auch wenn man die Äußerungen des anderen möglicherweise nicht immer gleich versteht. „Ich wusste nicht, wie ich mit den Leuten umgehen soll.“ - Bei ihrem Besuch im Hessischen Diakoniezentrum stellte das junge Mädchen fest: Mit den Bewohnern Hephatas muss man nicht anders umgehen als mit anderen Menschen auch. „Ich hatte Angst, dass ich etwas falsch machen könnte.“ – Für viele Jugendliche ist der Besuch mit ihrer Konfirmandengruppe der erste Kontakt zu Menschen mit Behinderungen. Ängste und Zweifel gehören dazu, aber auch die Erkenntnis, dass man diese hinter sich lassen kann.

Zu diesem Schluss kamen auch die Konfirmanden aus Hünfeld, die mit Pfarrerin Kirsten Schulte zu Besuch im Hessischen Diakoniezentrum in Schwalmstadt-Treysa waren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hephatas kümmern sich um Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung, einer chronischen oder akuten Erkrankung oder aber aufgrund ihrer sozialen Benachteiligung Hilfe benötigen. Der Stammsitz des diakonischen Unternehmens ist Treysa, weitere Einrichtungen gibt es in ganz Hessen, Bayern und Thüringen. In der Treysaer Einrichtung leben und arbeiten über 2000 Menschen in über 100 Gebäuden. Eine Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit begleitete die Konfirmanden bei ihrem Besuch und sorgte dafür, dass sich die Jugendlichen emotional und räumlich zurechtfanden.



Bei einem Orientierungsspiel konnten die Jugendlichen in kleinen Gruppen und mit Lageplänen ausgestattet selbstständig über das Gelände ziehen. Es galt, mittels Suchen und Fragen Aufgaben zu lösen und somit auch Kontakt zu den Bewohnern und Mitarbeitern Hephatas herzustellen. Beispielsweise gibt es da die EDV-Gruppe, in der Schallplatten auf CDs, oder Videos auf DVDs gebrannt werden. Oder die verschiedenen Werkstätten, in denen beispielsweise Kindermöbel aus Holz oder auch Körbe hergestellt, Türgriffe montiert, Schraubenzieher für die Automobilindustrie zusammengesetzt und Fotoalben hergestellt werden. Da gibt es eine Briefmarkengruppe, die gestempelte Briefmarken von Kuverts und Postkarten löst, sortiert und wieder verkauft. Oder aber die Bürstenabteilung, in der vom Kuchenpinsel bis zum Straßenbesen diverse Arbeitsgeräte produziert werden. So vielschichtig wie die Bewohner und deren Lebensgeschichten sind auch die Dienstleistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen.

Menschen, mit denen man sonst nicht so oft in Kontakt kommt, auf diese authentische Weise kennen gelernt zu haben war für die Jugendlichen nach eigenem Bekunden das wichtigste Erlebnis ihres Besuches. Der Name „Hephata“ stammt aus dem Markusevangelium und bedeutet „Öffne Dich!“

Hephata
Hessisches Diakoniezentrum e. V.
Öffentlichkeitsarbeit
34613 Schwalmstadt-Treysa
Tel.: 0 66 91 / 18 11 11
Fax: 0 66 91 / 18 13 89
www.hephata.de
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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