Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
3. von 9 Themen im Gemeindebrief - März, April, Mai, Juni 2007
Bischofswort zu Ostern: „Er ist wahrhaftig auferstanden“
"Der Herr ist auferstanden - er ist wahrhaftig auferstanden": So begrüßen sich die Christen in den orthodoxen Kirchen am Osterfest und nehmen damit Worte aus der Ostergeschichte des Lukas- Evangeliums auf.

Frauen besuchen am Ostermorgen das Grab, in das man Jesus gelegt hatte. Sie haben wohlriechende Öle bei sich, um Jesus die letzte Ehre zu erweisen, nämlich seinen Leichnam zu pflegen. Aber der Stein ist weggewälzt, die Grabkammer leer, der Leichnam nicht aufzufinden. Sollte er gestohlen worden sein? Darüber sind die Frauen bekümmert, bis zwei Männer "mit glänzenden Kleidern" ihnen die seltsame Szene erklären: "Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden."

Mit dieser unerwarteten frohen Botschaft machen sich die Frauen rasch auf den Weg, um sie den Jüngern mitzuteilen. Sie ernten jedoch Unglauben. "Es erschienen ihnen diese Worte, als wär's Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht."

Die Ostergeschichte erntet Unglauben, von Anfang an. Denn sie widerspricht aller menschlichen Erfahrung: "Tot ist tot". Für die Jünger bedurfte es erst weiterer Erlebnisse, um der Osterbotschaft Glauben zu schenken: Der auferstandene Jesus erscheint Petrus und begegnet zwei Jüngern auf dem Weg in den kleinen Ort Emmaus. Erst dann können alle in den Osterjubel einstimmen: "Der Herr ist wahrhaftig auferstanden."

Gott handelt anders, als wir es erwarten. Seine Kraft zeigt sich auch dort, wo unser Können und unsere Macht an Grenzen stoßen, sie zeigt sich an der Schwelle vom Leben zum Tod. Doch Gottes Liebe ist stärker als die Mächte des Todes, mögen diese auch vordergründig triumphieren.

All das ist ein Spiegel des Osterfestes in unserem Leben, ein Zeichen dafür, dass "der Herr wirklich auferstanden" ist. Und der Osterglaube will mit anderen geteilt werden. Er drängt nach gemeinsamem Jubel, mag es uns auch schwer fallen, unseren Osterglauben in Worte zu fassen.

Die orthodoxen Christen haben mit ihrem Gruß einen nachahmenswerten Weg gefunden. Wir sollten mit ihnen in die Worte des Evangeliums einstimmen: "Der Herr ist auferstanden - er ist wahrhaftig auferstanden!" Wir werden erleben, dass es stimmt.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest.

Herzlichst Ihr
Bischof Martin Hein
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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