Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Oktober 2017"
Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10
Gottesdienste
::: Dienstag, den 31. Oktober 2017
10.00 Uhr Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
3. von 10 Themen im Gemeindebrief - Ostern 2004
Er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten
auf allen deinen Wegen.
(Psalm 91,11)

Gedanken zum Monatsspruch "Februar 2004"

Der Monatsspruch "Februar 2004" ist von seinem Inhalt her so bedeutsam, dass er für das ganze Jahr, ja für unser ganzes Leben gelten kann. Lesen sie zunächst dazu die folgenden Worte einer chinesischen Christin: " Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand, gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegensehen kann. Aber er antwortete: Geh' nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes. Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg."

Bei Kindern fällt es uns leicht, ihnen einen Engel zuzuordnen. Doch auch als Erwachsener erleben wir die Sendboten Gottes, wenn wir darauf achten. Sie wirken, ohne dass wir sie sehen, und doch spüren wir ihre Kräfte. Engel begleiten, schützen und behüten.

Das Leben steckt voller Gefahren. Wenn wir uns verabschieden, sagen wir: "Auf Wiedersehen!" Wir sagen es beiläufig und denken uns nicht mehr viel dabei.

Aber hinter diesem Wunsch steckt doch das Wissen, dass das Wiedersehen gar nicht so selbstverständlich ist. Früher wünschte man den Kindern einen Schutzengel. Auf entsprechenden Bildern war er zu sehen. Ein kleines Mädchen geht über einen Steg, der über einen rauschenden Gebirgsbach führt, umgeben von einem großen Engel mit gewaltigen Flügeln. Aber es entspricht uns Menschen, die so wenig Sinn für Geborgenheit haben, dass wir immer erst im Nachhinein merken, dass wir einen Schutzengel gehabt haben.

Im Krankenhaus erzählte einmal ein Patient ausführlich einem Besucher, wie sich der Verkehrsunfall zugetragen habe, bei dem er schwer verletzt wurde. Der Besucher meinte: "Da hast du aber Glück gehabt!" Die Stationsschwester - eine Diakonisse - , die gerade im Zimmer war und dieses Gespräch mit angehört hatte, mischte sich ein und erklärte: "Nicht Glück gehabt, Gnade war es." Man kann vieles von vielen Seiten ansehen.

Jakob sah in einem Traum eine Himmelsleiter: "Und siehe, Engel stiegen daran auf und nieder." Das ist ein Bild. Das Wort, das er dazu hörte, lautete: "Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hingehst."

Als Tobias sich von Vater und Mutter verabschiedet hatte und weggezogen war, fing die Mutter an zu weinen. Ihr Mann tröstete sie mit den Worten: "Weine nicht! Unser Sohn wird frisch und gesund hin- und zurückkommen, und deine Augen werden ihn sehen. Denn ich glaube, dass ein guter Engel Gottes ihn geleitet und alles zum Besten lenkt, was ihm begegnet, so dass er in Freuden wieder heimkehren wird." (Tobias 5,28) Das ist ein Trost, wenn wir glauben können, dass Gott mit uns auf dem Weg ist und sein Engel uns geleitet.

Jeder Mensch, auch der kleinste, ist so in Gottes Hand, als wäre er seine einzige Sorge. Gott verlässt uns nicht, wenn wir an ihn glauben und seine Worte beherzigen.
Karl Best, Kirchenältester
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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