Evangelische Kirchengemeinde Hünfeld
Monatsspruch "Dezember 2017"
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Lk 1,78-79
Gottesdienste
::: Mittwoch, den 20. Dezember 2017
19.00 Uhr Adventsandachten
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
15.30 Uhr Familiengottesdienst
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
17.30 Uhr Christvesper für Erwachsene
::: Heiligabend, 24. Dezember 2017
22.00 Uhr Christmette mit Abendmahl
::: 1. Weihnachtstag, 25. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
::: 2. Weihnachtstag, 26. Dez. 2017
10.00 Uhr Gottesdienst
::: Silvester, 31. Dezember 2017
18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
::: Neujahr, 1. Januar 2018
18.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres in der Klosterkirche
Gemeindebrief-Archiv
Gemeindebriefe und Themeninhalte aus der Vergangenheit
3. von 11 Themen im Gemeindebrief - Juli, August, September, Oktober 2006
Bischofswort zur Sommerzeit
Urlaub: Geh aus, mein Herz

Es ist Sommer: das heißt Ferienzeit. Der passende "Hit" aus unserem Gesangbuch lautet dazu: "Geh aus, mein Herz, und suche Freud". Paul Gerhardt hat diesen "Evergreen" vor 350 Jahren geschrieben. Die Worte und auch die Melodie sind unverbraucht und frisch wie am ersten Tag. Von Gottes Gaben spricht der Dichter, von "der schönen Gärten Zier". Es ist tatsächlich eine paradiesische Welt, die er schildert. Die Erde quillt über von der Fülle der Blüten, die Vielfalt der Tierwelt tritt uns ebenso nachdrücklich wie eindrücklich vor Augen.

Nichts weniger als das Paradies suchen viele Menschen, wenn sie an die Ferien denken: paradiesisch die Aussicht, für geraume Zeit nicht arbeiten zu müssen. Paradiesisch malen auch viele Reiseprospekte Urlaubsziele in aller Welt aus: kilometerlange weiße Sandstrände am tiefblauen Meer, eine unberührte majestätische Berglandschaft, blühende Wiesen.

Mag auch die Realität bisweilen nüchterner aussehen, so rührt doch die Vorstellung, das verlorene Paradies zumindest für einige Tage wieder zu finden, an eine tiefe menschliche Sehnsucht.

Das Ferienparadies liegt für viele Menschen hierzulande weit weg: auf den Malediven vielleicht oder am Fuße des Himalaja. Unbestritten: In der Ferne ist es schön. Doch ich denke, dass man ein Stück vom Paradies auch in unseren Breiten entdecken kann. Das Gebiet unserer Landeskirche, vom Reinhardswald im Norden bis zum Spessart im Süden, vom Waldecker Upland im Westen bis zum Thüringer Wald im Osten, hält viel Schönes bereit. Hier kann man die Güte Gottes, die Anmut seines Gartens erleben. Man muss nur die Augen öffnen.

An einigen Orten hilft unsere Kirche, die Schönheit der Schöpfung wahrzunehmen und zugleich Gott für seine Gaben zu danken: in diesem Jahr auf der Landesgartenschau in Bad Wildungen unter dem Motto "Kirche im Garten - Gottes Spuren entdecken", als "Kirche im Tierpark" im Tierpark Sababurg oder auch im Knüll: In Reddingshausen öffnet die erste Radfahrerkirche in unseren Breiten - allesamt Ziele, die einen Besuch lohnen. "Geh aus, mein Herz, und suche Freud" - ich wünsche Ihnen eine erholsame Ferienzeit und die Gabe, sich an der Schönheit der Schöpfung Gottes zu erfreuen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Bischof Martin Hein
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Bildquellen: Magazin Gemeindebrief
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